Rezepte mit Fermentation

Fermentierte Marillen (Ume)

 Für 1 kg
  • 500 g Marillen (nicht zu reif)
  • 7 g Salz
  • 1 g Zitronensäure
  • Zahnstocher, um die Stängel der Marillen zu entfernen
  • 1,5 l Glas
  • Vodka, um das Glas zu desinfizieren

In Zusammenarbeit mit Foodbloggerin Stella Gebauer

Schritt 1:

Die Marillen waschen und mit einem Zahnstocher die Stängel entfernen.

Nun Salz und Zitronensäure vermischen und in einer Schüssel die Marillen mit der Salzmischung einreiben.

Schritt 2:

Das Glas muss gut ausgewaschen und desinfiziert werden bevor die Marillen darin fermentieren können.

Nun die Marillen in das Glas legen und den Deckel schließen.

Dadurch, dass die Marillen viel Wasser lassen, sollte spätestens nach 3 Tagen Wasser aus den Früchten austreten.

Sollte dies nicht der Fall sein, sollte ein Gewicht auf die Früchte gelegt werden.

Schritt 3:

Sobald die Flüssigkeit austritt sollte der Behälter jeden Tag geschüttelt werden, damit sich das Salz auflösen kann.

Ziel ist es, dass so viel Flüssigkeit aus den Marillen tritt, dass die Marillen komplett bedeckt sind.

Die Marillen können nach wie vor mit einem Gewicht beschwert werden, damit sie nicht auf die Oberfläche schwimmen können.

Schritt 4:

Nach 4 Wochen können die Marillen aus den Behälter entnommen werden, um sie anschließend zu trocknen.

Dies kann entweder unter der Sonne stattfinden indem man sie 3 Tage lange auf einem Brett auflegt und immer wieder dreht. Oder man dörrt sie im Backofen für etwa 5-8 Stunden bei 100 °C.

Schritt 5:

Die Flüssigkeit wird nach dem Entnehmen der Marillen in einen Topf umgefüllt und eingekocht bis sie sich zur Hälfte reduziert hat.

Sobald die Marillen getrocknet sind, können Sie ins Glas umgefüllt werden und mit dem reduzierten Saft bedeckt werden.

Mit geschlossenem Deckel können die Früchte mehrere Monate im Kühlschrank haltbar gemacht werden.

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