Geheimnisse Japans

Hara – das Zentrum unserer inneren Kraft!

Und warum wir uns auf unsere Körpermitte verlassen können!

Hara ist in Japan ein wichtiger Begriff, doch die Definition ist gar nicht so einfach. Die Bedeutung hängt vom Zusammenhang ab, doch es beschreibt immer einen zentralen Punkt. Rein anatomisch bezeichnet es den Bereich zwischen Magen und Unterleib. Es kann aber auch Emotionen und wahre Gefühle beschreiben. In der japanischen Medizin- und Kampfkunsttradition beschreibt Hara das Zentrum des Energiefeldes. Kein Wunder, dass dem Hara in Japan besonders viel Aufmerksamkeit geschenkt wird. Dieses Geheimnis zeigt dir, wie du auf dein Hara achten kannst.

Dein Bauch, das Zentrum der Gesundheit

In der traditionellen japanischen Medizin ertastet man am Hara nicht nur den Zustand der Organe, sondern nutzt es auch zur Diagnose des Energiefeldes des ganzen Körpers. Vermutlich fokussierte sich Dr. Shirota, der Gründer von Yakult, deshalb auf den Darm. Denn auch seine Vision „Kencho Choju“ besagt:

Ein gesunder Darm ist die Grundlage für ein langes und gesundes Leben. Dr. Minoru Shirota, japanischer Wissenschaftler & Mikrobiologe

Kann man sich also jung essen?

Die Ernährung hat großen Einfluss auf unsere Darmgesundheit. Dabei kommt es nicht nur darauf an, was wir essen, sondern auch wie viel. Die Okinawa-Diät befolgt den Leitsatz „Hara hachi bu“. Das bedeutet, dass man nur so viel isst, bis der Magen zu 80% gefüllt ist. Viele Bewohner von Okinawa praktizieren es noch heute.

Schütze deinen Bauch

Neben der Ernährung schenken Japaner sogar durch ihre Kleidung ihrem Hara besondere Beachtung. Sogenannte Haramaki trägt man zum Wärmen der Körpermitte unter der Kleidung. Sie regen die Blutzirkulation an und helfen so auch bei Durchblutungsstörungen der Extremitäten.

Wenn du dir selbst ein Haramaki nähen möchtest…

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