Geheimnisse Japans

Kintsugi – die japanische Art des Upcyclings!

Und warum Scherben nicht nur Glück bringen!

Dieses Geheimnis Japans ist inspirierend und verändert zugleich deinen Blick auf das Alltägliche. Kaum eine andere Kultur schafft es so gut, ihre Achtsamkeit gegenüber dem eigenen Körper, seinen Mitmenschen, der Umwelt und auch den scheinbar belanglosen Dingen zu zeigen. Was wir womöglich wegwerfen würden, verwandeln Japaner in kleine Kunstwerke.

Do-it-yourself-Ideen und Handarbeiten werden in Japan mit Freude geteilt und umgesetzt. So gibt es zahlreiche traditionelle, aber auch sehr aktuelle Möglichkeiten des Upcyclings. Wir möchten euch ein paar Beispiele zeigen.

Bring deine Achtsamkeit kreativ zum Ausdruck.

Scherben bringen Schönheit

Die Kintsugi-Methode gibt es bereits seit dem 15. Jahrhundert. Ein Shōgun, ein Anführer der Samurai, wollte seine zerbrochenen Teeschalen in China reparieren lassen. Von dem Ergebnis enttäuscht, beauftragte er schließlich japanische Kunsthandwerker, welche diese ästhetische Technik entwickelten. Dabei wird Keramik und Porzellan mit mehreren Lackschichten wieder zusammengesetzt.

Durch die aufgetragenen Gold- oder Silberpartikel auf den Rissen erhalten die defekten Gegenstände ein zweites Leben und sind beinahe noch schöner als im Originalzustand. Durch Kintsugi zeigt sich die besondere Wertschätzung der Japaner gegenüber Gegenständen des Alltags.

Mehr als ein Tuch!

Eine andere Form, seine Achtsamkeit zu zeigen, ist die kreative Verwendung eines Gegenstandes. Die Furoshikis sind hierfür wohl das beste Beispiel. Das quadratische Tuch kann durch zahlreiche Falt- und Knotentechniken für fast alles verwendet werden: Ob als Schutz beim Transport oder zur Aufbewahrung, als Geschenkverpackung oder zum Einpacken der Bentobox – die Möglichkeiten sind beinahe unendlich. So können Furoshikis immer wieder eine neue Aufgabe erfüllen. Wofür würdest du sie nutzen?

Woher kommt denn  das Wort “Furoshiki”?

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